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Löwensalat

Zutaten: 1 Knolle Sellerie, 2 Äpfel, Zitrone, eine Hand voll junge Löwenzahnblätter aus Wald, Wiese oder Garten, 250 g naturbelassenen Joghurt, 1 TL Honig, 3 EL Öl (mildes Rapskernöl oder Nussöl) Sellerie und Äpfel schälen, in Stiftel raspeln und zusammen mit dem Löwenzahn in ein Dressing aus Jogurt, Honig, Öl und den Saft einer Zitrone... mehr

Holundersuppe mit Grießwölkchen

Hier das Rezept für „blaue Schnuten“: Grießbrei kochen (für die Wölkchen). Holundersaft mit sehr klein geschnittenen Äpfeln, Zucker oder Honig zum Kochen bringen. 1-3 EL (je nach Menge) Kartoffelstärke mit etwas kaltem Holundersaft verrühren. Sobald der Saft im Topf kocht, die angerührte Kartoffelstärke nach und nach unter Rühren zugeben und warten, bis die Suppe andickt. Fertige Suppe in Schälchen füllen und mit Grießwölkchen servieren.... mehr

Blätterrollen

Zutaten: -Große frische Blätter von Buche, Linde oder Johannisbeere -100g Schafskäse oder Kuhmilchfeta -50g Frischkäse -10 gehackte Walnüsse -10gehackte Oliven (je nach Belieben) -Zahnstocher Schafskäse und Feta zerbröseln und mit Frischkäse mischen. Walnüsse und Oliven unterheben. Die Masse teelöffelweise auf gewaschene große Blätter geben, tütenförmig zusammenrollen und mit einem Zahnstocher schließen. Am besten schmecken sie gut... mehr

Fichtenhonig

Im Frühling sammelt man im Wald junge, hellgrüne Spitzen der Fichtenzweige, füllt diese in einen Topf und gibt so viel Wasser hinzu, dass die Zweige gerade damit bedeckt sind. Dann kocht man das ganze dreimal auf und lässt den Sud samt Zweige 3 bis 4 Tage in einem kühlen Raum (aber nicht im Kühlschrank) durchziehen. Anschließend siebt man den Sud durch und kocht ihn mit braunem Rohrzucker auf bis eine zähe Masse entsteht. Auf 1 Liter Sud nimmt man 1 kg Rohrzucker (Verhältnis 1 zu 1). Den noch heißen Sirup in Schraubgläser füllen, kühl und dunkel lagern. Der aromatische, nach Harz schmeckende Fichtenhonig kann als Brotaufstrich verzehrt oder zur Linderung von Halsentzündungen, in Tee gelöst, getrunken... mehr

Buchenbutterbrot

Im Frühling (März bis Mai, je nach Austrieb) kann man frisch entrollten Buchenblättern als Brotbelag essen. Das schmeckt genauso gut wie Petersilie. Die frischen Blätter einfach in kleinen Streifen schneiden und aufs Butterbrot legen. Natürlich kann man die Blätter auch klein hacken und Salat oder Quark damit verfeinern. mehr

Küche im Mittelalter

Im Mittelalter gab es in Deutschland keine Kartoffeln, keinen Reis, keine Tomaten, Paprika usw. Gewürze wie Pfeffer, Curry und Zimt gab es zwar, aber sie waren knapp, geradezu unanständig teuer und vermutlich durch den langen Transport auch nicht gerade von überwältigender Qualität. Salz war in Deutschland ein Luxusgut, da die Gewinnung sehr aufwendig und teuer war. Sicherlich speisten die Bewohner von Klöstern und reiche Burgbesitzer anders als einfache Bauern und Handwerker. Nach allem was wir wissen, wurde dort so ziemlich alles verspeist, was es nicht geschafft hat, rechtzeitig zu entkommen. Störche, Biber, Bären, Hunde, Reiher, Tauben, Wachteln, Rinder, Schweine, Krebse, Muscheln… alle Arten von Haustieren, Wild, Geflügel und Fisch. Der damals in Deutschlan noch reichlich vorkommende Lachs war ein billiges und fettiges Essen für Arme. Bohnen, Kraut, Rüben, Brei und Fladen kamen oft auf den Tisch. Frisches Gemüse und Obst in der Erntezeit bereicherten den Speisezettel der Bauern und derer, die es sich leisten konnten. Mit meiner Rezeptsammlung möchte ich den Geschmack von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen treffen. Also folgt unten eine „Querbeet“-Auswahl, süß und herzhaft. Bei mir zu Hause und auch im Kindergarten koche ich Suppen oder Eintöpfe gerne über dem offenen Feuer. Hierfür habe ich übers Internet einen s.g. „ungarischen Gulaschkessel“ für ca. 20 Euro gekauft. Aufgehängt mit einem s-förmigen Haken an einer Kette kann man sehr gut damit kochen und es ist ein sinnliches Erlebnis, wenn der Kessel dampft und ein Duft von Gemüse und Kräutern durch die Luft zieht, hmmmmm! Viel Freude beim Ausprobieren! Hier ein paar Rezepte (weitere folgen noch): Hirsebrei für 10 hungrige Kindermäuler Zutaten: 450 g Hirse, 2 l Milch, 4 EL Honig und 1 TL Salz Hirse in einem Sieb mit heißem Wasser durchspülen. Hirse mit Milch, Salz und Honig verrühren und aufkochen lassen. Nun von der Platte nehmen und ca. eine halbe Stunde mit geschlossenem Deckel quellen lassen. Danach stelle ich den Topf noch einmal auf die Platte und lasse den bei kleiner Hitze noch einmal unter ständigem Rühren sanft köcheln, bis er die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Passend dazu Fruchtmus Zutaten: 1 kg reife Äpfel, evtl. Honig und ZimtÄpfel waschen, schälen und entkernen. Kleingeschnitten in einen Topf geben und bei kleiner Flamme so lange köcheln lassen, bis diese zerfallen und es in der Küche herrlich duftet! Mit Honig und etwas Zimt abschmecken. Naschen nicht vergessen! Passt sehr gut zum Hirsebrei! Äpfel trocknen Entweder trocknet man sie auf einer Schnur auf oder so wie hier in einem selbst gebauten Trockenregal.... mehr
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