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Steine stellen

Von der Ostsee brachte ich viele unterschiedlich große flache Kiesel mit. Diese stehen im Gruppenraum in einem schönen Weidenkorb und immer mal wieder entstehen auf unserem Teppich Steintürmchen. Inzwischen kennen die Kinder „ihre“ Steine sehr gut, welcher Stein zu welchem gut passt, denn im Gegensatz zu Bauklötzen ist die Oberfläche uneben und nicht glatt und gerade. Da ist Fingerspitzengefühl... mehr

Bäume wecken

Bevor sich die ersten Blätter an Büschen und Bäumen zeigen, gehe ich mit den Kindern Anfang März hinaus und „wecke“ unsere Bäume im Garten. Zuvor haben wir im Morgenkreis und beim Frühstück über das Frühlingserwachen gesprochen und „Mutter Erde und die Wurzelkinder“ schmücken unseren Jahreszeitentisch. Jedes Kind umarmt die dicken Stämme unserer Eichen und Birken und rüttelt vorsichtig an den Zweigen der Büsche. Dabei schauen wir uns die Knospen an, die noch „schlafen“. Und irgendwann ist es dann so weit: Die ersten Knospen brechen auf uns geben den Blick frei auf das erste zarte Frühlingsgrün!        ... mehr

Seifenblasenringe

Nicht nur im Sommer ein Riesenspaß! Auffüllen, eintauchen und in den Wind halten – diese Ringe zaubern wundervolle Seifenlasen! Wichtig ist jedoch die richtige Seifenblasenlösung!... mehr

Ich! Nein, ich! …Nein! ich! Zeit für Abzählreime!

Jeder, der im Kindergarten arbeitet, kennt das Problem, wenn gleichzeitig jeder „der erste“ sein möchte. Abzählreime wirken hier Wunder! Auf den sieben Robbenklippen saßen sieben Robbensippen, die sich in die Rippen stippen, bis sie von den Klippen kippen. Eine ganze Sammlung toller Abzählreime findest du hier in dieser praktischen... mehr

Morgenkreis – so gestalte ich ihn

Jeden Tag um halb zehn zieht ein Kind am Faden einer Spieluhr – das Zeichen, um die Spielbereiche wieder „schick“ zu machen und zum Morgenkreis überzugehen. In meiner Gruppe mache ich es so, dass jeweils ein Kind die Mitte gestaltet. Hierfür legt es passend zum Wochentag ein besonders farbiges Tuch auf einen niedrigen Tisch. Jeder Wochentag hat eine bestimmte Farbe. Darauf kommen dann… ein Glas mit einem Teelicht (auch farblich passend zum Wochentag) eine Packung lange (!) Streichhölzer ein wassergefülltes Löschgläschen (Schnapsglas) 3-6 kleine Glassteine (Anzahl wie Alter des Kindes) ein Symbol für „Spiel“ (Kreisel), „Geschichte“ (Büchlein), eine „Glaskugel“ (Erzählen) oder eine „Muschel“ (Goldtröpfchen) Zu Beginn zünden wir mit einem Kerzenspruch die Kerze an. Dafür entzündet das Kind (ggfs mit meiner Hilfe) mit einem langen (!) Streichholz die Kerze und taucht danach das ausgepustete Hölzchen in das wassergefüllte Löschglas. Hier der Spruch: „Ehe wir beginnen, tief im Herzen drinnen, zünden wir ein Lichtlein an, das uns leuchten und wärmen kann.“ Wählt das Kind den Kreisel aus, werden 3-6 Runden ein Kreisspiel gespielt (je nach alter des Kindes). Liegt die Muschel auf dem Tischchen, gebe ich ein paar Tropfen Duftöl (Rose, Calendula, Zitrone oder Sanddorn) in sie hinein und das Kind verteilt im Kreis das „Goldtröpfchen“ aus der Muschel, indem es das Öl mit seinem Finger in die Handflächen der Kinder streicht. Dabei singen wir nach der Melodie „Ringlein, Ringlein du musst wandern“ unser Lied „Goldtröpfchen, Goldtröpfchen, du musst wandern“. Möchte das Kind etwas erzählen, wählt es die Kugel aus, die nun von Kind zu Kind wandert. Hier kann man die Anzahl am Alter des Kindes festmachen – je nach Geduld und Aufnahmefähigkeit der Gruppe. Liegt das „Büchlein“ auf dem Tisch, erzähle ich eine Geschichte und die Kinder machen es sich mit Kissen im Kreis gemütlich. Zum Schluss ruft das Kind, das den Morgenkreis vorbereitet hat, die Kinder zum Händewaschen und Frühstück auf, indem es Gemeinsamkeiten auswählt: „alle Kinder gehen Hände waschen, die eine Katze haben, gerne Nudeln essen, etwas blaues tragen, eine Schwester haben usw.“ Diese Struktur hat sich bewährt, denn die Kinder übernehmen gerne Aufgaben und Verantwortung für eine kurze Zeit. Sie lernen dabei auch mal im Mittelpunkt zu stehen und erleben Anerkennung für das, was sie tun. Eine festgelegte Reihenfolge sorgt dafür, dass jedes Kind nacheinander diese Aufgabe übernehmen kann und jeden Morgen strahlt mich das Kind an, dessen Wäscheklammer mit dem Morgenkreissymbol an seinem Namen... mehr

Mützen-Pantomime

Ein Junge setzt die Mütze auf und bekommt etwas ins Ohr geflüstert (Männerberuf, Sportart, typische Männertätigkeit). Diese(n) stellt er nun pantomimisch dar. Die anderen machen die Bewegung nach, fühlen sie nach und versuchen so den Begriff zu erraten. Derjenige mit der richtigen Lösung bekommt die Mütze. Gerade in einer Gruppe von Jungen können klare Regeln Orientierung geben. Somit könnte man gemeinsam verabreden: Wer die Lösung vorher heraus ruft, scheidet... mehr
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