search
top

Ich! Nein, ich! …Nein! ich! Zeit für Abzählreime!

Jeder, der im Kindergarten arbeitet, kennt das Problem, wenn gleichzeitig jeder „der erste“ sein möchte. Abzählreime wirken hier Wunder! Auf den sieben Robbenklippen saßen sieben Robbensippen, die sich in die Rippen stippen, bis sie von den Klippen kippen. Eine ganze Sammlung toller Abzählreime findest du hier in dieser praktischen... mehr

Morgenkreis – so gestalte ich ihn

Jeden Tag um halb zehn zieht ein Kind am Faden einer Spieluhr – das Zeichen, um die Spielbereiche wieder „schick“ zu machen und zum Morgenkreis überzugehen. In meiner Gruppe mache ich es so, dass jeweils ein Kind die Mitte gestaltet. Hierfür legt es passend zum Wochentag ein besonders farbiges Tuch auf einen niedrigen Tisch. Jeder Wochentag hat eine bestimmte Farbe. Darauf kommen dann… ein Glas mit einem Teelicht (auch farblich passend zum Wochentag) eine Packung lange (!) Streichhölzer ein wassergefülltes Löschgläschen (Schnapsglas) 3-6 kleine Glassteine (Anzahl wie Alter des Kindes) ein Symbol für „Spiel“ (Kreisel), „Geschichte“ (Büchlein), eine „Glaskugel“ (Erzählen) oder eine „Muschel“ (Goldtröpfchen) Zu Beginn zünden wir mit einem Kerzenspruch die Kerze an. Dafür entzündet das Kind (ggfs mit meiner Hilfe) mit einem langen (!) Streichholz die Kerze und taucht danach das ausgepustete Hölzchen in das wassergefüllte Löschglas. Hier der Spruch: „Ehe wir beginnen, tief im Herzen drinnen, zünden wir ein Lichtlein an, das uns leuchten und wärmen kann.“ Wählt das Kind den Kreisel aus, werden 3-6 Runden ein Kreisspiel gespielt (je nach alter des Kindes). Liegt die Muschel auf dem Tischchen, gebe ich ein paar Tropfen Duftöl (Rose, Calendula, Zitrone oder Sanddorn) in sie hinein und das Kind verteilt im Kreis das „Goldtröpfchen“ aus der Muschel, indem es das Öl mit seinem Finger in die Handflächen der Kinder streicht. Dabei singen wir nach der Melodie „Ringlein, Ringlein du musst wandern“ unser Lied „Goldtröpfchen, Goldtröpfchen, du musst wandern“. Möchte das Kind etwas erzählen, wählt es die Kugel aus, die nun von Kind zu Kind wandert. Hier kann man die Anzahl am Alter des Kindes festmachen – je nach Geduld und Aufnahmefähigkeit der Gruppe. Liegt das „Büchlein“ auf dem Tisch, erzähle ich eine Geschichte und die Kinder machen es sich mit Kissen im Kreis gemütlich. Zum Schluss ruft das Kind, das den Morgenkreis vorbereitet hat, die Kinder zum Händewaschen und Frühstück auf, indem es Gemeinsamkeiten auswählt: „alle Kinder gehen Hände waschen, die eine Katze haben, gerne Nudeln essen, etwas blaues tragen, eine Schwester haben usw.“ Diese Struktur hat sich bewährt, denn die Kinder übernehmen gerne Aufgaben und Verantwortung für eine kurze Zeit. Sie lernen dabei auch mal im Mittelpunkt zu stehen und erleben Anerkennung für das, was sie tun. Eine festgelegte Reihenfolge sorgt dafür, dass jedes Kind nacheinander diese Aufgabe übernehmen kann und jeden Morgen strahlt mich das Kind an, dessen Wäscheklammer mit dem Morgenkreissymbol an seinem Namen... mehr

Klammheimliche Klammer

Gut geeignet für den Morgenkreis: Ein Kind geht in die Mitte, schließt die Augen oder setzt sich eine Augenbinde auf. Nun befestigt ein Kind aus dem Kreis vorsichtig und klammheimlich vier Klammern an der Kleidung des „blinden“ Kindes. Das „blinde“ Kind muss nun alle Klammern an sich finden und diese entfernen. Danach ist das nächste an der Reihe… Je nach Alter der Kinder können auch mehr oder weniger Klammern befestigt... mehr

Elektriker

Ein Kreisspiel mit Nervenkitzel! Ein Kind ist der Elektriker (oder natürlich die Elektrikerin!) und geht raus vor die Tür. Der Rest der Gruppe fasst sich im Kreis an den Händen an und wird zur Stromleitung. Nun suchen wir leise aus, an welcher Hand-zu-Hand-Verbindung die Leitung kaputt ist. Wenn alle die Stelle wissen, rufen wir „den Elektriker“ herein. Dieser macht sich nun – wie im wahren Leben – daran, die defekte Stelle aufzuspüren, indem er nach und nach jede Händeverbindung mit seiner eigenen Hand berührt. Während dessen summen die Kinder ein „Ssssssssssssssssss…..“. Berührt der Elektriker die kaputte Stelle, rufen alle ganz laut „Peng!“ Danach sucht der Elektriker ein neues Kind aus. Neben Spaß und Nervenkitzel schult dieses Spiel die Lautbildung vom Konsonanten „S“, mit dem einige Kinder Probleme... mehr

Baum im Jahreslauf

Jedes Kind findet einen Partner, einer ist der Baum. Der Erwachsene erzählt in einer Geschichte, was ein Baum zu den verschiedenen Jahreszeiten alles erlebt. Die Kinder lassen dabei ihre Partner als Bäume die Geschichte aktiv miterleben. Z. B. rieselt Schnee auf den ruhig da stehenden Baum (Finger berühren sachte), der Wind weht durch die Äste (pusten), Vögel bauen in der Nackenmulde ein Nest, der Specht sucht in der Achselhöhle nach Käfern … Die übrigen Kinder ahmen den Erwachsenen nach. So gehen sie auch auf die Knie und reiben sich grunzend an den Beinen ihres Partners, wenn ein Wildschwein dargestellt werden soll, welches sich genüsslich am Baum scheuert! Am Ende des erzählten Jahres werden die Rollen... mehr

Armer schwarzer Kater

Kinder lieben Tiere und Katzen mit ihrer Verschmustheit gehören natürlich dazu! Ein Spiel, welches Körperkontakt, Spaß und Zärtlichkeit spielerisch verbindet. Alle Kinder sitzen im Kreis. Ein Kind ist der arme schwarze Kater, der nun nacheinander die Kinder besucht und von ihnen mit den Worten „armer schwarzer Kater“ gestreichelt wird. Er versucht durch Miauen, Anschmiegen und Schnurren oder anderes „Katzenverhalten“ das sitzende Kind zum Lachen zu bringen. Wer lacht ist der nächste „arme schwarze... mehr
Seite 1 von 3123
top