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Das große Suchen und Finden

Hier ein interessantes Wald- und Wiesenspiel vor allem für die Kinder im Vorschulalter: Jeweils zwei Kinder bekommen eine Suchaufgabe. Sie bekommen einen Leinenbeutel, suchen und finden die Gegenstände und bringen sie zum Ablageort (das kann ein großes Tuch sein). Bevor sie losziehen, werden die Kinder darauf aufmerksam gemacht, nur Dinge zu sammeln, die der Natur unbeschadet entnommen werden können. Beispiele für Aufgaben: – Suche grüne Dinge – Suche etwas Helles und etwas Dunkles – Suche etwas Glattes und etwas Raues – Suche etwas, das du gerne verschenken würdest – Suche etwas Essbares – Suche etwas Schweres und etwas Leichtes – Suche etwas, mit dem du Musik machen kannst – Suche etwas Gerades – Suche Steine – Suche etwas, was kleine Haare hat – Suche etwas, was nicht hierher gehört – Suche etwas, das dich an ein Märchen erinnert – Suche etwas Langes – Suche etwas von einem Tier Die Fundstücke werden zusammen getragen und jeder erzählt, was und wo es was gefunden hat. Zum Abschluss gestalten alle aus den Naturschätzen ein großes Kunstwerk auf dem... mehr

Zecken-Quiz

Hier ein Quiz rund um das Thema Zecke, das gut zu einem Ausflug in den Wald passt: Zu welcher Gruppe von Tieren gehören Zecken? (Zu den Spinnentieren) Wie viele Beine hat eine erwachsene Zecke? (8 Beine, im ersten Stadium hat sie nur 6) Wovon ernähren sich Zecken? (Nur von Blut) Wie nennt man die Eier, die Zecken legen? (Zeckenkaviar) Oft wird behauptet, dass Zecken von Bäumen fallen. Stimmt das? (Nein, das ist falsch, denn Zecken leben vorzugsweise im hohen Gras und im niedrigen Gebüsch bis 1,5m, wo sie auf ein vorbeistreifendes Tier oder ein Menschenbein warten!) Warum spürt man nicht, wenn sich eine Zecke in der Haut festbeißt? (Die Zecke sondert eine Art Betäubungsmittel ab, welches die Stelle unempfindlich macht.) Wie schütze ich mich am besten vor Zecken, wenn ich in den Wald gehe? (Kleidung: Lange Hosen tragen und diese unten in die Socken stecken, langärmliges Oberteil tragen.) Wann schlafen Zecken? (Nie!) Im Vergleich zu Webchen sind männliche Zecken deutlich größer oder kleiner? (Deutlich kleiner!) Wie oft häutet sich eine Schildzecke in ihrem Leben? (3x) Wie lange lebt eine Zecke? (Etwa drei bis sechs Jahre, je nach... mehr

Gordischer Knoten

Bewegungsspiel für Kinder ab 6 Jahre Dieses Spiel baut Berührungsängste ab und kann ohne jede Vorbereitung überall gespielt werden: Aus einem Stehkreis heraus gehen alle Kinder mit hochgestreckten Armen in die Mitte. Dort sucht sich jede Hand eine andere und fasst sie an. Ohne die Hände loszulassen soll aus diesem „Knoten“ nun nach und nach wieder ein Kreis werden. Meistens gelingt dieses auch nach einiger Zeit. Wichtig ist die Kinder darauf hinzuweisen, dass man aufeinander achtet und niemand zu sehr eingeengt wird. Übrigens: Der Ausdruck Gordischer Knoten bezeichnet ursprünglich einer Legende nach kunstvoll verknotete Seile, die am Streitwagen des Königs Gordios von Phrygien aus der griechischen Antike durch die Götter befestigt waren. Der Legende nach prophezeit ein Orakel, dass nur derjenige, der diesen Knoten lösen könne, die Herrschaft über Persien erringen würde. Viele kluge und starke Männer versuchten sich an dieser Aufgabe, aber keinem gelang es. Vielleicht hätte man besser Kinder mit ihren geschickten Fingern ran lassen... mehr

Ast-Kugelschreiber

Aus einem kleinen Ast kann man schöne natürliche Kugelschreiber gestalten! Hierfür die trockenen Äste (ca. 1-1,5 cm dick) mit Schmirgelpapier ein wenig bearbeiten, so dass alle Kanten schön geschmeidig sind. Am unteren Ende schmal zulaufen lassen und mit einem feinen 4er-Holzbohrer senkrecht ein 5,5 – 6 cm tiefes Loch bohren, in das später die kurzen Kugelschreiberminen gesteckt werden. Ich habe die Kurzminen in einem Schreibwarengeschäft bekommen.... mehr

Strandgut

Schon auf den ersten Seiten regt das Buch auf besondere Weise unsere Fantasie an durch Dinge, die wir am Meer finden: Muscheln, Seesterne, merkwürdige Münzen, einen verrosteten Schlüssel, eine Feder… So eingestimmt finden wir uns in einer wortlosen Strandgeschichte wieder und werden Zeugen eines ebenso außergewöhnlichen wie abenteuerlichen Fundes. Aber was der blonde Junge am Strand entdeckt, übersteigt die kühnsten Erwartungen. Zunächst allerdings gibt er sich als Forscher und beobachtet ein kleines Schalentier. Und dann plötzlich, ganz in die Betrachtung des Einsiedlerkrebses verloren, wird er von einer Welle überrollt. Noch verdutzt und voller Seetang im Sand sitzend, liegt sie vor ihm: eine Kamera. Er untersucht sie näher. Ein belichteter Film liegt noch im Gehäuse und der Junge bringt ihn zum Entwickeln. Nach einer Stunde hält er die Abzüge in der Hand, staunt, ist fassungslos und kann nicht glauben, was er da sieht… …na, neugierig geworden? Wiesners großformatigen Bildern, darunter beeindruckende Nahaufnahmen, wirken magisch, surreal und bezaubernd und genau so ist er auch, dieser ganz besondere Tag am Strand. Es macht Sehnsucht, dieses „Standgut“. Sehnsucht nach Geheimnissen und kleinen Wundern, die ganz dicht neben der Wirklichkeit möglich sein... mehr

Tonöfen

Im Sommer haben wir aus Ton kleine Öfen geformt, um die Wirkung eines Rauchabzuges zu zeigen. Kinder sammelten trockenes Holz, knüdelten Papierreste und probierten aus, wie sie das Feuer in Gang setzen konnten. Sie beobachteten die Feuer- und Rauchentwicklung, rieben sich die Augen oder duckten sich, wenn der Qualm ihnen um die Nase wehte. Sie lernten, dass Luftzufuhr durch zusätzliche Löcher in der Ofenwand oder durch Pusten die Flammenentwicklung begünstigt und sie waren sichtlich stolz ihre eigene kleine Feuerstelle geformt, entzündet, bewacht und gelöscht zu haben! Das Kind, das derart Feuer macht, ist und bleibt eine Feuerwache – lebenslang! Und so wurden die Öfen gestaltet: Zuerst eine dicke runde Kugel formen. Diese in beide Hände nehmen und mit den Daumen eine Art Höhle hineingraben. Auf ein Holzbrettchen stellen und den Ofen etwas nachformen. Boden glätten, ebenso Wände von innen und außen. Dann eine Wurst formen und diese flach drücken, um einen Finger wickeln und schließen, es entsteht eine Art Rohr – dies ist der Schornstein. Diesen auf den Ofen setzen, in den vorher ein Loch mit dem Finger gebohrt wurde. Mit den Fingerspitzen alle Nähte verschmieren. Wir haben die Öfen einige Tage an der Luft trocknen lassen, da es Sommer und schön warm war, ging das „ruckzuck“. Gebrannt wurde... mehr
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