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Jahreszeitentisch

Der Jahreszeitentisch bringt ein Stück Natur in unseren Gruppenraum und unser Zuhause – nicht nur für Kinder. Die Natur ist etwas sehr empfindliches, schützenswertes und kostbares. Der Jahreszeitentisch erinnert uns in besonderer Weise jeden Tag aufs Neue daran und verbindet uns mit der Natur. Ein Kind nimmt im Alltag meist ganz unbewusst Veränderungen im Jahreslauf wahr. Indem wir den Kindern ermöglichen, oft draußen zu sein, pflegen wir ihre Empfindsamkeit für die Welt, die sie unter freiem Himmel umgibt. Es gibt viele Dinge, auf die wir unsere Kinder aufmerksam machen können. Die Kinder können sensibel für die Geschehnisse der Natur gemacht werden, diese achten und lieben lernen. Niemand kann sich so sehr von Herzen an all den kleinen und großen Wundern in der Natur erfreuen wie Kinder. Das sollten wir ihnen erhalten. Durch einen Jahreszeitentisch bekommen Kinder die Möglichkeit, diese Eindrücke auch im Kindergarten (und wenn möglich, auch zu Hause) wahrzunehmen und zu bestaunen. Hier wird den Kindern die Natur und der Wandel der Jahreszeiten im Kleinen veranschaulicht, die Entwicklung der Pflanzen- und Tierwelt das Jahr hindurch kann auf ganz besondere Weise noch einmal aufgenommen werden. Ein Jahreszeitentisch bereichert und verfeinert unsere Wahrnehmung in Bezug auf die Natur und die Jahresfeste, und hilft viel bewusster mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und zu schauen, was es zu entdecken und auch zu achten gibt. Mit der Zeit werden für die Kinder die Geschehnisse der Natur, der Jahreszeitenrhythmus immer begreifbarer, bald wissen die Kinder ganz von alleine, wann die Narzissen zu erwarten sind, die Gänseblümchen, Sonnenblumen, die Früchte des Herbstes usw. und sie freuen sich auf das immer Wiederkehrende. Nicht nur die Geschehnisse der Natur sind bildhaft auf dem Jahreszeitentisch zu entdecken, auch die Jahresfeste finden hier ihren besonderen Platz. Das Erleben des Jahreslaufes mit seinen wiederkehrenden Ereignissen und Festen gibt den Kindern Sicherheit, holt sie dort ab, wo sie sind, nämlich in ihrer (noch) beseelten Welt und verbindet sie in besonderer Weise mit dem, was sie umgibt. Es ist ein Platz im Haus, das kann ein Tisch sein oder ein Platz auf einem Regal oder einer Kommode. Mit farblich passenden Tüchern lege ich einen Untergrund. Auf diesem finden sich – je nach Jahreszeit… – Im Frühling: Ein braunes Tuch mit Wurzeln, Wurzelkindern, später Blumen, Blumenkindern – Im Sommer: Ein grünes oder gelbes Tuch, Blumen, Schätze aus der Natur wie gefundene Muscheln, Schneckenhäuser und Steine – Im Spätsommer: Ein Kürbis, ein paar Äpfel und Sonnenblumen – Im Herbst: Ein orangefarbenes... mehr

Dort oben auf dem Berge

Dort oben auf dem Berge, da ist der Teufel los! Da streiten sich fünf Zwerge um einen dicken Kloß. Der erste will ihn haben. Der zweite lässt ihn los. Der dritte fällt in‘ Graben. Dem vierten platzt die Hos. Der fünfte schnappt sich den Kloß und isst ihn auf … …mit Soß`, hmmm. (Verfasser unbekannt ) mehr

Die Wichtelkinder

Jeden Montag ziehe ich mit den Kindern in den angrenzenden Wald und oft hole ich dieses Buch aus dem Regal, da es uns alle auf wunderbare Weise auf den Waldausflug einstimmt. Die Geschichte versetzt die Kleinen in eine sagenumwobene Welt: Die Wichtelkinder durchleben mit ihren Eltern den Jahreslauf im Wald. Dabei spielen sie mit den Tieren, sammeln Vorräte, lernen in der Waldschule, überwintern und sehen einen neuen Frühling. Die Illustrationen wirken zwar etwas altmodisch, aber wunderschön und die klare Bildsprache erzeugt eine zauberische... mehr

Klumpedump und Schnickelschnack

Abenteuer für die jüngsten in Versform – muss man haben! Ein spannendes Abenteuer für Kinder ab drei in Versform: Zwei Zwerge flitzen vor dem Riesen „Ungestalt“ davon und retten sich mit ihrem Silbersäckchen in eine Felsenritze. Klingt dramatischer als es ist. Die Kinder in meiner Gruppe lieben dieses kleine Buch, das jedes Jahr im Herbst zur Zwergenzeit wieder in unserem Regal liegt und fast täglich wird es von den Kindern hervor geholt mit der Bitte es vorzulesen – die meisten kennen das Zwergengedicht inzwischen schon auswendig. Das Buch ist liebevoll und zurückhaltend illustriert und es bleibt viel Raum für eigene... mehr

Hurz Burz

Noch nichts von Hurz Burz gehört? Kein Wunder, denn Hurz Burz ist ein kleiner geheimnisvoller Wichtel, der fern ab der Menschen in einer Burzenhöhle im Wald wohnt. Er liebt Klappstullen mit Butter ebenso sehr wie Himbeersirup. Eines Abends treibt ihn seine Neugierde in die Welt der Menschen und eine besondere Freundschaft beginnt. Jeden Herbst begleiten uns im Kindergarten dieses Buch von Wilhelm Topsch mit seinen kurzen Geschichten und den liebevollen Zeichnungen während des Morgenkreises oder zur Frühstückszeit. Auch bei uns zu Hause ist dieses kleine Büchlein ein stets wiederkehrender Begleiter in der Zeit der Zwerge, in der sich der Sommer verabschiedet und die Tage wieder kürzer werden. Gehört unbedingt ins Bücheregal – und in... mehr

Wattebart

Hier eine lustige Idee für die Zwergenzeit im Herbst oder den Advent. Entweder spielt man es als Spiel in zwei Gruppen oder als Gestaltungsidee einfach für zwischendurch. Mit Vaseline wird das Kinn eingecremt und ein Wattebäuschchen als Nikolaus- bzw. Zwergenbart daran gedrückt – hält von selbst! Für ein Wettspiel kann man die Kinder in zwei Gruppen aufteilen. Nacheinander müssen nun die Kinder zu einer mit Wattebäuschchen gefüllten Schüssel laufen und ihr Kinn hineinstupsen. Sobald Watte am Kinn kleben bleibt, läuft das Kind zu seiner Gruppe und das nächste Kinn kann sich einen Bart holen. Welche Gruppe als erste mit Bärten dasteht, hat... mehr
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