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Ei in Orangenschale gekocht

Wie kocht man ein Ei, wenn man weder Topf noch Wasser hat? Für das nächste Lagerfeuer Eier, Löffel und ungespritzte Bio-Orangen besorgen. Orangen halbieren und zum „Vortisch“ auslöffeln. Ein Ei aufschlagen, in die eine Hälfte geben und die Orangenschale in die Glut stellen. Wenn das Ei fertig ist, die Schalenhälfte mit zwei Astgabeln vorsichtig aus der Glut nehmen – guten Appetit! Die Orangenschale ersetzt den... mehr

Tonöfen

Im Sommer haben wir aus Ton kleine Öfen geformt, um die Wirkung eines Rauchabzuges zu zeigen. Kinder sammelten trockenes Holz, knüdelten Papierreste und probierten aus, wie sie das Feuer in Gang setzen konnten. Sie beobachteten die Feuer- und Rauchentwicklung, rieben sich die Augen oder duckten sich, wenn der Qualm ihnen um die Nase wehte. Sie lernten, dass Luftzufuhr durch zusätzliche Löcher in der Ofenwand oder durch Pusten die Flammenentwicklung begünstigt und sie waren sichtlich stolz ihre eigene kleine Feuerstelle geformt, entzündet, bewacht und gelöscht zu haben! Das Kind, das derart Feuer macht, ist und bleibt eine Feuerwache – lebenslang! Und so wurden die Öfen gestaltet: Zuerst eine dicke runde Kugel formen. Diese in beide Hände nehmen und mit den Daumen eine Art Höhle hineingraben. Auf ein Holzbrettchen stellen und den Ofen etwas nachformen. Boden glätten, ebenso Wände von innen und außen. Dann eine Wurst formen und diese flach drücken, um einen Finger wickeln und schließen, es entsteht eine Art Rohr – dies ist der Schornstein. Diesen auf den Ofen setzen, in den vorher ein Loch mit dem Finger gebohrt wurde. Mit den Fingerspitzen alle Nähte verschmieren. Wir haben die Öfen einige Tage an der Luft trocknen lassen, da es Sommer und schön warm war, ging das „ruckzuck“. Gebrannt wurde... mehr

Die Königstochter in der Flammenburg

Dieses Märchen eignet sich besonders für die Vorschulkinder. Es entführt die Kinder in die Welt der Elemente Feuer, Wasser und Erde, regt zum Experimentieren an und schenkt Kindern kraftvolle Bilder, die Mut machen für den Übergang in den neuen Lebensabschnitt. Es war einmal ein armer Mann, der hatte so viele Kinder, als Löcher sind in einem Sieb, und hatte alle Leute in seinem Dorfe schon zu Gevatter gehabt; als ihm nun wieder ein Söhnlein geboren wurde, setzte er sich an die Landstraße, um den ersten besten zu Gevatter zu bitten. Da kam ein alter Mann in einem grauen Mantel die Straße, den bat er, und dieser nahm den Antrag willig an, ging mit und half den Knaben taufen. Der alte Mann aber schenkte dem Armen eine Kuh mit einem Kalb; das war an demselben Tage, an welchem der Knabe geboren, zur Welt gekommen und hatte vorn an der Stirne einen goldnen Stern und sollte dem Kleinen gehören. Als der Knabe größer war, ging er mit seinem Rind, das war nun ein großer Stier geworden, jeden Tag auf die Weide. Der Stier aber konnte sprechen, und wenn sie auf dem Berg angekommen waren, sagte er zum Knaben: „Bleibe du hier und schlafe, indes will ich mir schon meine Weide suchen!“ Sowie der Knabe schlief, rannte der Stier wie der Blitz fort und kam auf die große Himmelswiese und fraß hier goldne Sternblumen. Als die Sonne unterging, eilte er zurück und weckte den Knaben, und dann gingen sie nach Hause. Also geschah es jeden Tag, bis der Knabe zwanzig Jahre alt war. Da sprach der Stier eines Tages zu ihm: „Jetzt sitze mir zwischen die Hörner, und ich trage dich zum König; dann verlange von ihm ein sieben Ellen langes eisernes Schwert und sage, du wollest seine Tochter erlösen.“ Bald waren sie an der Königsburg; der Knabe stieg ab und ging vor den König und sagte, warum er gekommen sei. Der gab gern das verlangte Schwert dem Hirtenknaben; aber er hatte keine große Hoffnung, seine Tochter wiederzusehen, denn schon viele kühne Jünglinge hatten es vergeblich gewagt, sie zu befreien. Es hatte sie nämlich ein zwölfhäuptiger Drache entführt, und dieser wohnte weit weg, wohin niemand gelangen konnte; denn erstens war auf dem Wege dahin ein hohes unübersteigliches Gebirge, zweitens ein weites und stürmisches Meer und drittens wohnte der Drache in einer Flammenburg. Wenn es nun auch jemandem gelungen wäre, über das Gebirg und das Meer zu kommen, so hätte er doch durch... mehr

Fuchs und Hahn

Die Kinder bilden einen Kreis. Der Fuchs in der Mitte. Er hockt nieder, als ob er ein Feuer anmachen will. Ein Kind, „der Hahn“, tritt an den Fuchs heran und fragt: „Was tust du da, du alter Fuchs?“ „Ich mache ein Feuer an.“ „Wozu denn?“ „Will Wasser kochen.“ „Wozu willst du denn Wasser kochen?“ „Will ein Hühnchen braten“ „Wo willst du das herkriegen?“ „Aus deiner Schar!“ Jetzt fliegen alle „Hühner“ auseinander und der Fuchs eilt ihnen nach. Wer gefasst wird, ist nun der Fuchs. Der gewesene Fuchs tritt an die Stelle des Hahnes.... mehr

Kochen über offenem Feuer

Im Herbst und Winter kochen wir gerne über offenem Feuer! Während die Suppe köchelt und der leckere Duft in die roten Nasen steigt, können sich schon mal alle am Feuer aufwärmen. Hierfür benötigt man folgendes: – Feuerstelle oder Feuerschale – 1 großen Kessel und langen Löffel / Kelle – Dreibein (gekauft aus Metall oder selbst gemacht aus drei  hohen oben zusammen gebundenen Holzstämmen) – Kette und stabilen S-förmigen Haken (zum Aufhängen des Kessels) – Suppenrezept – bei unseren Kindern kommt Möhrensuppe mit Kartoffeln („Hasensüppchen“) immer gut an! – Holz, Anzünder oder Papier/Kleinholz und natürlich Freude an Feuerduft und viele hungrige Mäuler! So machen wir`s bei uns im Naturkindergarten: Kessel übers niedrige Feuer hängen, Öl kurz erhitzen und das Gemüse andünsten, Brühe angießen und ab und zu umrühren, zum Schluss werfen die Kinder noch ein paar Hände voll Buchstabennudeln hinein. Wenn`s zu stark kocht, Kessel vorsichtig mit Hilfe des Hakens an der Kette höher hängen. Die Feuersuppe ist schnell zubereitet und jedes Mal ist es ein Abenteuer, bis das „Hasensüppchen“ in die kleinen Schälchen und von dort aus in den Mund wandert. Viel Vergnügen beim Kochen unter freiem... mehr

Zwergenwippe

Diese Zwergenwippe steht im Herbst während der Zwergenzeit bei uns auf dem großen runden Frühstückstisch und löst bei den Kindern immer wieder Verwunderung und Staunen aus! Die Lichtwippe wird von einem Teelicht angetrieben. Der „Motor“ ist eine Feder aus Bimetall, die eine Kugel hin und her bewegt. Solange die Flamme brennt, wippen die Zwerge im gemütlichen Takt – eine Lichtwippe der besonderen Art zum Zuschauen, Staunen und... mehr
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