search
top

Meisen-Bude

Hier ein Einblick in unsere „Meisenbude“! Ein Nistkasten mit Kamera hängt seit 24. Februar `17  – wie auch die letzten Jahre – wieder an unserer Hauswand neben dem Küchenfenster. Die Kamera ist aus Rücksicht auf die Privatsphäre der Meisen aber nicht immer online. Wenn also kein Webcam-Fenster zu sehen ist, einfach später nochmal hier rein schauen. Die Fotos der Eier stammen aus 2016. Im letzten Jahr wurde das Nest nach 4 Wochen plötzlich nicht mehr bebrütet. Als ich es ein paar Tage später heraus holte, fand ich diese winzigen Eier. Das „Meisen-Tagebuch 2014“ findet ihr weiter unten. Viel Spaß beim Gucken! Wenn du auch Lust hast, dir solch einen Kasten anzuschaffen, dann kann ich dir die selbstgebauten Kästen von Gerhard Schillinger empfehlen! Die Kästen sind sehr schön, gut und leicht zu reinigen und der Kontakt zu Herrn Schillinger freundlich und unkompliziert. Hier seine Mail-Adresse: g_schillinger@gmx.de Tagebuch, Frühling 2014: Mitte März: Der Kasten hängt und seit dem schläft eine Blaumeise jede Nacht in der neuen Meisen-Bude. In der Abenddämmerung so um 19 Uhr fliegt sie hinein, steckt ihren Kopf in ihre aufgeplusterten Rückenfedern und gegen 6.00 Uhr in der Früh verlässt sie den Kasten wieder. 20.3.: Wir taufen die Blaumeise „Horst“, obwohl wir nicht so genau wissen, ob es sich um ein Weibchen oder ein Männchen handelt. 26.3.: Horst hat aus Moos ein wenig „Teppich verlegt“. 28.3.: Der Teppich ist immer noch recht dünn, aber heute sind ein paar Pferdehaare dazu gekommen. Horst kommt ab und zu reingeflogen und trippelt im Kasten auf dem Boden herum – sieht so aus, als ob er Moos und Haare verteilen möchte. Sozusagen „Möbel zurecht rücken“!? 29.3.: Seit heute wird emsig Moos rein geschleppt, festgetrippelt, zurecht geschoben und am Einflugloch gepickt. Noch kann man den Boden erkennen, aber wohl nicht mehr lange! Zeitumstellung – vom 29. auf den 30.3. wird uns wieder mal eine Stunde „geklaut“, aber Horst ist das wohl schnuppe…. 30.3.: Jede Menge Moos und längere Halme wurden heute in den Kasten gebracht. Inzwischen ist der ganze Boden bedeckt und diese Nacht schläft „Frau Meise“ gemütlich weich auf ihrem Moospolster. 31.3.: Weiterhin werden dicke Büschel Moos und Halme in den Kasten gebracht und Horst verarbeitet es zu einem weichen Nest, das immer höher wird. 1.4.: Horst ist heute früh um 6:35 „aufgestanden“, im Laufe des Tages wurde weiter gebaut und manchmal sehe ich Horst, wie er mit seinem Schnabel emsig Moos und Halme verarbeitet. Seit dem 2. und 3.4. sieht man ein paar flauschige Federn im immer dichter werdenden... mehr

Tonspinne

Ich gebe zu, Spinnen gehören auch bei mir immer noch nicht zu meinen Lieblingstieren. Um so mehr möchte ich die Scheu vor ihnen abbauen und auch Kindern einen natürlichen Umgang mit den Achtbeinern ermöglichen, denn Spinnen, von denen es in Deutschland etwa 850 Arten gibt, sind durchaus sehr nützliche Tiere! Im Sommer bauen sie z.B. kunstvolle Netze vor unseren Fenstern und helfen dadurch, die uns oft lästigen Mücken zu fangen. Durch neugieriges Beschäftigen mit diesen Tieren können Vorbehalte, Berührungsängste und Gruselgefühle spielerisch abgebaut werden. Materialien: Becherglas und Lupe für die Beobachtung, Ton oder Knete und kleine Stöckchen für die Tonspinne. Für die Kinder ist es interessant, eine Spinne sicher aus der Nähe anzusehen -dafür eignet sich sehr gut ein Lupenbecherglas, in dem man für eine kurze (!) Zeit eine Spinne gefangen hält. Danach modellieren die Kinder mit Knetmasse und Stöckchen kleine und große Tonspinnen. Und nicht vergessen: Lebende Spinne wieder frei... mehr

Sssss….. Die Mücke Gerda Gelse

Was gehört untrennbar wie Eis und Baggersee zum Sommer? Natürlich die Mücken! Ein Radiobericht über das neu erschienene Buch „Gerda Gelse“ weckte meine Neugierde während einer Autofahrt. Nun habe ich es eben im Garten gelesen und fange an Mücken mit anderen Augen zu sehen: Als filigrane Wesen mit ihrer ganz eigenen Besonderheit. Bislang hatte ich noch nicht gewusst, dass Mückenlarven „mit dem Po an der Wasseroberfläche hängen und atmen“. Schön beschrieben ist auch der „Lied“ der Mücken, mit dem sie uns abends in den Schlaf „singen“. Ein tolles Buch, das uns mitnimmt in die Welt der Mücke „Gerda Gelse“ und ein Muss fürs Bücherregal im... mehr

Wer wohnt in einem kleinen Haus

„Wer wohnt in einem kleinen Haus und kommt bei Regen nur heraus?“ Alle Kinder halten sich an den Händen im Kreis. Ein Kind lässt nun los und führt die Gruppe als Schneckenkopf in einer Schneckenspirale ins Innere des Kreises. Wenn zuletzt alle eng zusammen stehen, sucht sich das Kind unter den Armen der anderen einen Weg nach draußen und zieht alle mit sich. Jedes Kind darf einmal der Kopf der Schnecke... mehr

Eichhörnchenspiel

Wenn es Herbst wird, verbuddeln die Eichhörnchen Nüsse, Eicheln und andere Früchte für schlechte Winterzeiten in der Erde. Ebenso verstecken alle Kinder leidenschaftlich gerne! Als Einstimmung für dieses Spiel im Wald verdecken wir (ohne dass die Kinder es vorher sehen!) ein größeres einlaminiertes Eichhörnchenbild (Foto von einem Kalender eignet sich z.B. gut) mit Herbstlaub. Danach stellen sich die Kinder in einem Kreis drum herum. Jedes darf nun nacheinander ein paar Blätter mit einer Hand abnehmen. Nach und nach kommt so das Bild zum Vorscheinen. Wer das Tier erkennt, tippt auf seine Nasenspitze, verrät die Lösung aber noch nicht. Ist das Eichhörnchen zu erkennen, verteile ich pro Kind drei Eicheln oder Nüsse, die die Kinder nun vertecken und sich die Stellen gut merken sollen. Wenn alle verbuddelt sind, erzähle ich von Eichhörnchen: Wie sie leben usw. Anschließend sollen die Kinder die verbuddelten Früchte wieder... mehr

Auf zum Bauernhof

Schafe einmal aus nächster Nähe zu erleben, ist doch etwas anderes, als sie im Bilderbuch zu betrachten. Kein Buch vermag den Geruch, die Geräusche und die Eigenart der Tiere Kindern näher zu bringen als die lebendige Erfahrung aus erster Hand! Somit organisierten wir im Frühling mit Eltern eine Fahrgemeinschaft und los ging es zu einer Hofkäserei in unserer Nähe. Schon bei der Ankunft hörten wir das laute Blöken aus dem Stall, denn die Schafe wollten gemolken werden! Mit Neugierde und Respekt beobachteten die Kinder die Tiere beim Melken, kosteten die noch euterwarme Milch und staunten, als die Milch durch die Zugabe von Lab plötzlich geronn und zu Käse verarbeitet wurde. Wir erkundeten den Hof und das jüngste Lämmchen „Fiddi“ wurde schnell zum Liebling der Kinder (noch Monate später erzählen sie von ihm)! Ein gemeinsames Frühstück mit Joghurt, Quark und Käse aus Schafmilch rundete den Vormittag ab. Solch ein Ausflug ist ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten und ich merke, dass die Kinder noch heute davon zehren. Und hier noch ein Büchertipp: „Herbert“ handelt von einem Schaf, das sich erfolgreich seiner Schur entzieht. Nach einer wahren Geschichte aus Neuseeland, wo sich ein Schaf ganze sechs Jahre vorm Scheren... mehr
Seite 1 von 9123456789
top