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Maisfladen

Diese umwerfend leckeren Fladen aus Mais sind einfach überm Feuer zu backen und passen thematisch gut in ein Indianer-Projekt oder in die Herbstzeit, in der der Mais reift. Und so mache ich sie: Teig: 500g Maismehl und 500g Maisgrieß mit etwas Backpulver, Wasser, Salz und Honig (!) zu einem geschmeidigen Teig kneten. Der Teig sollte so fest sein, dass die Kinder daraus mit Hilfe von etwas Mehl kleine Bällchen formen können, die zu Fladen platt gedrückt werden. Die Teigschüssel mit zur Feuerstelle nehmen und die Kinder dort die Fladen formen lassen. Feuerstelle: In eine Feuerschale drei Granitsteine legen. Ein paar Holzreste aus unserer Kindergartenwerkstatt in die Mitte der Steine legen und mit Hilfe von Kaminanzündern oder Papier entzünden. Sobald das Holz brennt, Holzkohlebriketts (1/3 Beutel) in die Flammen legen. Sobald es nicht mehr raucht und sich genügend Hitze entwickelt hat, eine gusseiserne Pfanne auf die Steine stellen,etwas Öl oder Butterschmalz in die Pfanne geben und die Fladen goldbraun backen. Nun zieht ein leckerer Duft durch den Garten, der so manche Schleckermäuler zur Feuerstelle lockt!                ... mehr

Pünkelchens Dampfnudeln

Zur Zeit lese ich im Kindergarten beim Frühstück immer eine Geschichte von „Pünkelchen“ vor. In einer der Geschichten versinkt „Pünkelchen“ beim Naschen in einer Dampfnudel, kullert vom Tisch und läuft mit der Nudel über den Teppich. Wir hier im Norden kennen keine Dampfnudeln und ich las in den Blicken der Kinder, wie sie versuchten, sich den kleinen Wicht in einer Spaghettinudel vorzustellen. Diese Frühstücksgeschichte nahm ich zum Anlass diese süddeutschen Dampfnudeln einmal mit meinen Kindern zu kochen. Gesagt – getan: Am letzten Freitag machten wir also Dampfnudeln und der süße Duft lockte sofort alle Kinder in die Küche! Herrlich hat`s geschmeckt und „wir könnten eigentlich jeden Tag Dampfnudeln essen“, so die Kinder! Hier das Rezept für 10 Leckermäuler: Man braucht… 500 g Mehl 0,25 l Milch 1 Pk. Vanillezucker 30 g Hefe 40 g Butter 80 g Zucker 1 Ei 1 Prise Salz 0,125 l Sahne 1 EL Zucker Und so geht’s: Zucker und Salz in der warmen Milch auflösen, ein bisschen Mehl zugeben und die Hefe hineinbröckeln. Die Hefemischung mit restlichem Mehl, Vanillezucker, Butter und Ei zu einem glatten Teig knete. So lange kneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Wenn der Teig zu bröselig und klebrig ist einfach etwas Milch bzw. Mehl zugeben. Nun muss der Teig „schlafen“: Mit einem Handtuch zudecken und ca. 45 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Wir stellen ihn dafür in den auf 50 Grad vorgeizten und wieder ausgeschalteten Ofen. Dann formen 20 Kinderhände ca. 10-12 Dampfnudelknödel! Was für ein sinnliches Vergnügen! Aber nicht zu sehr drücken! Ich erzähle den Kindern, dass sie sich vorstellen sollen, den Teigknödel wie ein „Vögelchen“ in den Händen zu einen Ball zu formen. Das klappt prima! Ca. 12 Dampfnudeln formen, mit Mehl bestäuben und zugedeckt nochmal 15 Minuten nachgehen lassen. Pfanne mit Butter oder Margarine ausfetten. Sahne und Zucker hineingeben und die Dampfnudeln einlegen. Deckel schließen. Wichtig: Der Deckel muss die ganze Zeit geschlossen bleiben! Auf großer Energiezufuhr ankochen (ca. 3–4 min). Dann sofort auf die kleinste Kochstufe stellen und etwa 10–12 min garen. Man hört, dass die Dampfnudeln fertig sind, wenn es leicht anfängt zu zischeln, sobald die Flüssigkeit verdampft ist. Eventuell noch restliche Flüssigkeit bei offener Pfanne vorsichtig verdampfen lassen. Den Deckel erst öffnen, wenn die Flüssigkeit praktisch vollständig verdampft ist, sonst fallen die Dampfnudeln in sich zusammen. Wir haben sie mit Vanillesoße und Pflaumenkompott gegessen –... mehr

Hefeschnecken

Zutaten: – 500 g Mehl – 1 Würfel frische Hefe – 1/4 l lauwarme Milch oder Sahne-Wasser-Mischung – 80 g Zucker – 80 g weiche Butter – etwas Salz Füllung: – 100 g Butter – 100 g gemahlene Nüsse (Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse, oder Kokosflocken. Auch gemahlener Mohn ist möglich) – 50 g Zucker – 1 TL Zimtpulver (oder Zitronenschale) – knapp 1/2 Tasse Milch oder Sahne-Wasser-Mischung – 100 g Rosinen -Mandelstifte Und so wird’s gemacht: 1. Mehl in Schüssel sieben. Warme Milch mit der Hefe und dem Zucker verquirlen, bis sie aufgelöst ist und zum Mehl geben. Die weiche Butter und das Salz dazu und wie üblich zu einem glatten, weichen, geschmeidigen Teig verkneten der nicht mehr klebt. 2. Backblech einfetten oder mit Backpapier belegen. Backofen auf 175° vorheizen. 3. Arbeitsfläche mit ausstreuen und den Teig darauf ausrollen. Die Teigplatte sollte ungefähr 50 cm lang und 40 cm breit werden. (Der Teig muss zuvor nicht gegangen sein!) 4. Jetzt den Belag vorbereiten. Dazu die Butter in einer Pfanne erwärmen bis sie schmilzt. Nüsse, Zucker und Zimt und die Milch dazugeben. (Nicht zu viel Milch, eher etwas weniger) 5. Diese Masse auf dem Teig verteilen. Zuletzt die Rosinen darüber streuen. 6. Jetzt die Teigplatte von der längeren Seite her aufrollen und mit einem Messer 3 cm dicke Teigscheiben abschneiden. 7. Die Scheiben vorsichtig nebeneinander auf das vorbereitete Backblech legen. Auf Abstand achten. Mit einem Küchentuch abdecken und 20 Minuten gehen lassen. 8. Die Schnecken ca. 15-20 Minuten backen bis sie braun werden. 9. Frisch aus dem Ofen schmecken sie... mehr

Salzteig

2 Tassen Mehl 1 Tasse Salz 1 Tasse Wasser in einer Schüssel verkneten. Die fertigen Figuren lasse ich erst 1-2 Tage an der Luft trocknen und backe sie danach im Ofen bei ca. 150 Grad je nach Stärke mind. 1-2 Stunden. In meiner Gruppe fertigen wir fast jedes Jahr in der Zeit vor Weihnachten Baumschmuck aus Salzteig mit Hilfe von Plätzchenausstechförmchen. Loch nicht vergessen, durch das später ein (rotes) Band gezogen werden kann! In der spielzeugfreien Kindergartenzeit formten die Kinder aus Salzteig Brote, Brötchen, Obst und Gemüse und malten es dann... mehr

Stockbrot

Abenteuerlust, Kreativität, Geduld und Gaumenkitzel, das alles und noch viel mehr bietet ein Stockbrotfeuer. Egal, ob man gerade gefrühstückt hat oder nicht: Ein eigenes Stockbrot aus einem Teigklumpen geformt und um den Weidenstock gewickelt ist immer ein abenteuerlicher Genuss! Für den Teig nimmt man ein einfaches Rezept für Pizzaböden, je nach Geschmack herzhaft mit Olivenöl und Kräutern aus dem Garten (Rosmarin, Schnittlauch o.ä.) oder leicht süß mit Honig und Nüssen. Hier ein Grundrezept für mind. 10 Kinder: – 350 ml Warmes Wasser – 750 g Mehl – 1 1/2 Päckchen Trockenhefe – 2 TL Zucker – 2 TL Salz (evtl. etwas mehr) Aus den Zutaten einen Teig kneten und wie gewohnt gehen lassen – der Teig braucht Zeit! Als Stöcker eignen sich Weide, Hasel oder Obstgehölz. Wir nehmen meistens Weide, da sie fast überall wächst und lange gerade Zweige bildet, die schnell wieder nachwachsen. Den Teig dünn (!) um das zuvor geschälte Stockende wickeln und an die Glut halten. Nicht in die Flamme – dann wird es schwarz! Es ist interessant zu beobachten, wie erfinderisch Kinder am Feuer werden, wenn sie z.B. damit beginnen, sich Astgabelkonstruktionen zu bauen, um das Stockbrot „bequem“ zu backen und es nicht die ganze Zeit selbst halten zu müssen, es dauert halt ein Weilchen…aber dann…hmmmmmm! Hier noch ein Rezept mit Backpulver für eine kleinere Runde am Feuer: – 400 g Mehl – 1/2 TL Salz – 2 TL Backpulver – 50 g Margarine – 1/8 Liter Milch Mehl in eine Schüssel geben, Salz und Backpulver zufügen und vermischen. Margarine solange unter das Mehl kneten, bis ein krümeliger Teig entsteht. Milch zugießen und so lange kneten, bis der Stockbrotteig geschmeidig, aber fest wird. Nun kann sich jeder kleine Teigstücke aus der Schüssel nehmen und ca. 15 cm langen Rollen formen. Den Teig spiralförmig überlappend um die vorbereiteten Stöcke... mehr

In der Weihnachtsbäckerei

In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei Zwischen Mehl und Milch macht so mancher Knilch eine riesengroße Kleckerei. In der Weihnachtsbäckerei In der Weihnachtsbäckerei Wo ist das Rezept geblieben von den Plätzchen, die wir lieben? wer hat das Rezept verschleppt Na, dann müssen wir es packen einfach frei nach Schnauze backen Schmeißt den Ofen an ran! In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei Zwischen Mehl und Milch macht so mancher Knilch eine riesengroße Kleckerei. In der Weihnachtsbäckerei In der Weihnachtsbäckerei Brauchen wir nicht Schokolade, Zucker, Honig und Succade und ein bischen Zimt? das stimmt. Butter, Mehl und Milch verrühren zwischendurch einmal probieren und dann kommt das Ei vorbei. In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei Zwischen Mehl und Milch macht so mancher Knilch eine riesengroße Kleckerei. In der Weihnachtsbäckerei In der Weihnachtsbäckerei Bitte mal zur Seite treten, denn wir brauchen Platz zum kneten Sind die Finger rein? du Schwein! Sind die Plätzchen, die wir stechen, erstmal auf den Ofenblechen, warten wir gespannt verbrannt. In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei Zwischen Mehl und Milch macht so mancher Knilch eine riesengroße Kleckerei. In der Weihnachtsbäckerei In der Weihnachtsbäckerei Text und Melodie von Rolf... mehr
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