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Maisfladen

Diese umwerfend leckeren Fladen aus Mais sind einfach überm Feuer zu backen und passen thematisch gut in ein Indianer-Projekt oder in die Herbstzeit, in der der Mais reift. Und so mache ich sie: Teig: 500g Maismehl und 500g Maisgrieß mit etwas Backpulver, Wasser, Salz und Honig (!) zu einem geschmeidigen Teig kneten. Der Teig sollte so fest sein, dass die Kinder daraus mit Hilfe von etwas Mehl kleine Bällchen formen können, die zu Fladen platt gedrückt werden. Die Teigschüssel mit zur Feuerstelle nehmen und die Kinder dort die Fladen formen lassen. Feuerstelle: In eine Feuerschale drei Granitsteine legen. Ein paar Holzreste aus unserer Kindergartenwerkstatt in die Mitte der Steine legen und mit Hilfe von Kaminanzündern oder Papier entzünden. Sobald das Holz brennt, Holzkohlebriketts (1/3 Beutel) in die Flammen legen. Sobald es nicht mehr raucht und sich genügend Hitze entwickelt hat, eine gusseiserne Pfanne auf die Steine stellen,etwas Öl oder Butterschmalz in die Pfanne geben und die Fladen goldbraun backen. Nun zieht ein leckerer Duft durch den Garten, der so manche Schleckermäuler zur Feuerstelle lockt!                ... mehr

Ei in Orangenschale gekocht

Wie kocht man ein Ei, wenn man weder Topf noch Wasser hat? Für das nächste Lagerfeuer Eier, Löffel und ungespritzte Bio-Orangen besorgen. Orangen halbieren und zum „Vortisch“ auslöffeln. Ein Ei aufschlagen, in die eine Hälfte geben und die Orangenschale in die Glut stellen. Wenn das Ei fertig ist, die Schalenhälfte mit zwei Astgabeln vorsichtig aus der Glut nehmen – guten Appetit! Die Orangenschale ersetzt den... mehr

Die Königstochter in der Flammenburg

Dieses Märchen eignet sich besonders für die Vorschulkinder. Es entführt die Kinder in die Welt der Elemente Feuer, Wasser und Erde, regt zum Experimentieren an und schenkt Kindern kraftvolle Bilder, die Mut machen für den Übergang in den neuen Lebensabschnitt. Es war einmal ein armer Mann, der hatte so viele Kinder, als Löcher sind in einem Sieb, und hatte alle Leute in seinem Dorfe schon zu Gevatter gehabt; als ihm nun wieder ein Söhnlein geboren wurde, setzte er sich an die Landstraße, um den ersten besten zu Gevatter zu bitten. Da kam ein alter Mann in einem grauen Mantel die Straße, den bat er, und dieser nahm den Antrag willig an, ging mit und half den Knaben taufen. Der alte Mann aber schenkte dem Armen eine Kuh mit einem Kalb; das war an demselben Tage, an welchem der Knabe geboren, zur Welt gekommen und hatte vorn an der Stirne einen goldnen Stern und sollte dem Kleinen gehören. Als der Knabe größer war, ging er mit seinem Rind, das war nun ein großer Stier geworden, jeden Tag auf die Weide. Der Stier aber konnte sprechen, und wenn sie auf dem Berg angekommen waren, sagte er zum Knaben: „Bleibe du hier und schlafe, indes will ich mir schon meine Weide suchen!“ Sowie der Knabe schlief, rannte der Stier wie der Blitz fort und kam auf die große Himmelswiese und fraß hier goldne Sternblumen. Als die Sonne unterging, eilte er zurück und weckte den Knaben, und dann gingen sie nach Hause. Also geschah es jeden Tag, bis der Knabe zwanzig Jahre alt war. Da sprach der Stier eines Tages zu ihm: „Jetzt sitze mir zwischen die Hörner, und ich trage dich zum König; dann verlange von ihm ein sieben Ellen langes eisernes Schwert und sage, du wollest seine Tochter erlösen.“ Bald waren sie an der Königsburg; der Knabe stieg ab und ging vor den König und sagte, warum er gekommen sei. Der gab gern das verlangte Schwert dem Hirtenknaben; aber er hatte keine große Hoffnung, seine Tochter wiederzusehen, denn schon viele kühne Jünglinge hatten es vergeblich gewagt, sie zu befreien. Es hatte sie nämlich ein zwölfhäuptiger Drache entführt, und dieser wohnte weit weg, wohin niemand gelangen konnte; denn erstens war auf dem Wege dahin ein hohes unübersteigliches Gebirge, zweitens ein weites und stürmisches Meer und drittens wohnte der Drache in einer Flammenburg. Wenn es nun auch jemandem gelungen wäre, über das Gebirg und das Meer zu kommen, so hätte er doch durch... mehr

Kochen über offenem Feuer

Im Herbst und Winter kochen wir gerne über offenem Feuer! Während die Suppe köchelt und der leckere Duft in die roten Nasen steigt, können sich schon mal alle am Feuer aufwärmen. Hierfür benötigt man folgendes: – Feuerstelle oder Feuerschale – 1 großen Kessel und langen Löffel / Kelle – Dreibein (gekauft aus Metall oder selbst gemacht aus drei  hohen oben zusammen gebundenen Holzstämmen) – Kette und stabilen S-förmigen Haken (zum Aufhängen des Kessels) – Suppenrezept – bei unseren Kindern kommt Möhrensuppe mit Kartoffeln („Hasensüppchen“) immer gut an! – Holz, Anzünder oder Papier/Kleinholz und natürlich Freude an Feuerduft und viele hungrige Mäuler! So machen wir`s bei uns im Naturkindergarten: Kessel übers niedrige Feuer hängen, Öl kurz erhitzen und das Gemüse andünsten, Brühe angießen und ab und zu umrühren, zum Schluss werfen die Kinder noch ein paar Hände voll Buchstabennudeln hinein. Wenn`s zu stark kocht, Kessel vorsichtig mit Hilfe des Hakens an der Kette höher hängen. Die Feuersuppe ist schnell zubereitet und jedes Mal ist es ein Abenteuer, bis das „Hasensüppchen“ in die kleinen Schälchen und von dort aus in den Mund wandert. Viel Vergnügen beim Kochen unter freiem... mehr

Kahles Männchen

Ich bin ein kahles Männchen, hab einen runden Kopf und streicht man mir das Köpfchen, brennt gleich der ganze Schopf. mehr

Stockbrot

Abenteuerlust, Kreativität, Geduld und Gaumenkitzel, das alles und noch viel mehr bietet ein Stockbrotfeuer. Egal, ob man gerade gefrühstückt hat oder nicht: Ein eigenes Stockbrot aus einem Teigklumpen geformt und um den Weidenstock gewickelt ist immer ein abenteuerlicher Genuss! Für den Teig nimmt man ein einfaches Rezept für Pizzaböden, je nach Geschmack herzhaft mit Olivenöl und Kräutern aus dem Garten (Rosmarin, Schnittlauch o.ä.) oder leicht süß mit Honig und Nüssen. Hier ein Grundrezept für mind. 10 Kinder: – 350 ml Warmes Wasser – 750 g Mehl – 1 1/2 Päckchen Trockenhefe – 2 TL Zucker – 2 TL Salz (evtl. etwas mehr) Aus den Zutaten einen Teig kneten und wie gewohnt gehen lassen – der Teig braucht Zeit! Als Stöcker eignen sich Weide, Hasel oder Obstgehölz. Wir nehmen meistens Weide, da sie fast überall wächst und lange gerade Zweige bildet, die schnell wieder nachwachsen. Den Teig dünn (!) um das zuvor geschälte Stockende wickeln und an die Glut halten. Nicht in die Flamme – dann wird es schwarz! Es ist interessant zu beobachten, wie erfinderisch Kinder am Feuer werden, wenn sie z.B. damit beginnen, sich Astgabelkonstruktionen zu bauen, um das Stockbrot „bequem“ zu backen und es nicht die ganze Zeit selbst halten zu müssen, es dauert halt ein Weilchen…aber dann…hmmmmmm! Hier noch ein Rezept mit Backpulver für eine kleinere Runde am Feuer: – 400 g Mehl – 1/2 TL Salz – 2 TL Backpulver – 50 g Margarine – 1/8 Liter Milch Mehl in eine Schüssel geben, Salz und Backpulver zufügen und vermischen. Margarine solange unter das Mehl kneten, bis ein krümeliger Teig entsteht. Milch zugießen und so lange kneten, bis der Stockbrotteig geschmeidig, aber fest wird. Nun kann sich jeder kleine Teigstücke aus der Schüssel nehmen und ca. 15 cm langen Rollen formen. Den Teig spiralförmig überlappend um die vorbereiteten Stöcke... mehr
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