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Tuck und Schnuck

Tuck und Schnuck, die beiden Zwerge schnaufen hoch auf einen Berge. Klopfen mit dem Hämmerlein Edelsteine – funkelfein. Staunen über Silberspitzen und wackeln mit ihren Zipfelmützen. Tragen sie nun burzenmunter den langen Weg wieder hinunter. Durch bunte Blätter rascheln sie, doch soooo klein – man sieht sie nie. Doch wenn du mal einen Zwerg entdeckst, mach, dass du ihn nicht erschreckst! Denn für Zwerge auf der Wiese bist du für sie ein grooooßer Riese! Drum kratz dich ganz einfach hinterm Ohr und hol` dir einen Floh hervor. Lass ihn frei und schaue dann, ob er auch noch hüpfen kann. Denn Flöhe und Zwerge, das musst du wissen, sind im Hüpfen sehr gerissen! Purzeln über Wurzeln, hüpfen froh herum, fallen auf den Popo und dann einfach um! Rappeln sich dann wieder auf, niesen einmal keck. Zupfen an der Mütze und schon sind sie weg! (Stephanie... mehr

Kastanien-Gesicht

Wenn uns die ersten braunen Kastanien vor die Füße kullern, ist der Herbst nicht mehr weit. Dieses Gesicht entstand aus einer Kastanie, einem Teil ihrer stacheligen Hülle, etwas Moos als Haare und einer Gewürznelke als Nase. Am besten bohrt man das Loch für die Nase mit einem Handbohrer vor – so kann man die Nelke leichter... mehr

Pünkelchens Dampfnudeln

Zur Zeit lese ich im Kindergarten beim Frühstück immer eine Geschichte von „Pünkelchen“ vor. In einer der Geschichten versinkt „Pünkelchen“ beim Naschen in einer Dampfnudel, kullert vom Tisch und läuft mit der Nudel über den Teppich. Wir hier im Norden kennen keine Dampfnudeln und ich las in den Blicken der Kinder, wie sie versuchten, sich den kleinen Wicht in einer Spaghettinudel vorzustellen. Diese Frühstücksgeschichte nahm ich zum Anlass diese süddeutschen Dampfnudeln einmal mit meinen Kindern zu kochen. Gesagt – getan: Am letzten Freitag machten wir also Dampfnudeln und der süße Duft lockte sofort alle Kinder in die Küche! Herrlich hat`s geschmeckt und „wir könnten eigentlich jeden Tag Dampfnudeln essen“, so die Kinder! Hier das Rezept für 10 Leckermäuler: Man braucht… 500 g Mehl 0,25 l Milch 1 Pk. Vanillezucker 30 g Hefe 40 g Butter 80 g Zucker 1 Ei 1 Prise Salz 0,125 l Sahne 1 EL Zucker Und so geht’s: Zucker und Salz in der warmen Milch auflösen, ein bisschen Mehl zugeben und die Hefe hineinbröckeln. Die Hefemischung mit restlichem Mehl, Vanillezucker, Butter und Ei zu einem glatten Teig knete. So lange kneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Wenn der Teig zu bröselig und klebrig ist einfach etwas Milch bzw. Mehl zugeben. Nun muss der Teig „schlafen“: Mit einem Handtuch zudecken und ca. 45 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Wir stellen ihn dafür in den auf 50 Grad vorgeizten und wieder ausgeschalteten Ofen. Dann formen 20 Kinderhände ca. 10-12 Dampfnudelknödel! Was für ein sinnliches Vergnügen! Aber nicht zu sehr drücken! Ich erzähle den Kindern, dass sie sich vorstellen sollen, den Teigknödel wie ein „Vögelchen“ in den Händen zu einen Ball zu formen. Das klappt prima! Ca. 12 Dampfnudeln formen, mit Mehl bestäuben und zugedeckt nochmal 15 Minuten nachgehen lassen. Pfanne mit Butter oder Margarine ausfetten. Sahne und Zucker hineingeben und die Dampfnudeln einlegen. Deckel schließen. Wichtig: Der Deckel muss die ganze Zeit geschlossen bleiben! Auf großer Energiezufuhr ankochen (ca. 3–4 min). Dann sofort auf die kleinste Kochstufe stellen und etwa 10–12 min garen. Man hört, dass die Dampfnudeln fertig sind, wenn es leicht anfängt zu zischeln, sobald die Flüssigkeit verdampft ist. Eventuell noch restliche Flüssigkeit bei offener Pfanne vorsichtig verdampfen lassen. Den Deckel erst öffnen, wenn die Flüssigkeit praktisch vollständig verdampft ist, sonst fallen die Dampfnudeln in sich zusammen. Wir haben sie mit Vanillesoße und Pflaumenkompott gegessen –... mehr

Tonspinne

Ich gebe zu, Spinnen gehören auch bei mir immer noch nicht zu meinen Lieblingstieren. Um so mehr möchte ich die Scheu vor ihnen abbauen und auch Kindern einen natürlichen Umgang mit den Achtbeinern ermöglichen, denn Spinnen, von denen es in Deutschland etwa 850 Arten gibt, sind durchaus sehr nützliche Tiere! Im Sommer bauen sie z.B. kunstvolle Netze vor unseren Fenstern und helfen dadurch, die uns oft lästigen Mücken zu fangen. Durch neugieriges Beschäftigen mit diesen Tieren können Vorbehalte, Berührungsängste und Gruselgefühle spielerisch abgebaut werden. Materialien: Becherglas und Lupe für die Beobachtung, Ton oder Knete und kleine Stöckchen für die Tonspinne. Für die Kinder ist es interessant, eine Spinne sicher aus der Nähe anzusehen -dafür eignet sich sehr gut ein Lupenbecherglas, in dem man für eine kurze (!) Zeit eine Spinne gefangen hält. Danach modellieren die Kinder mit Knetmasse und Stöckchen kleine und große Tonspinnen. Und nicht vergessen: Lebende Spinne wieder frei... mehr

Eichhörnchenspiel

Wenn es Herbst wird, verbuddeln die Eichhörnchen Nüsse, Eicheln und andere Früchte für schlechte Winterzeiten in der Erde. Ebenso verstecken alle Kinder leidenschaftlich gerne! Als Einstimmung für dieses Spiel im Wald verdecken wir (ohne dass die Kinder es vorher sehen!) ein größeres einlaminiertes Eichhörnchenbild (Foto von einem Kalender eignet sich z.B. gut) mit Herbstlaub. Danach stellen sich die Kinder in einem Kreis drum herum. Jedes darf nun nacheinander ein paar Blätter mit einer Hand abnehmen. Nach und nach kommt so das Bild zum Vorscheinen. Wer das Tier erkennt, tippt auf seine Nasenspitze, verrät die Lösung aber noch nicht. Ist das Eichhörnchen zu erkennen, verteile ich pro Kind drei Eicheln oder Nüsse, die die Kinder nun vertecken und sich die Stellen gut merken sollen. Wenn alle verbuddelt sind, erzähle ich von Eichhörnchen: Wie sie leben usw. Anschließend sollen die Kinder die verbuddelten Früchte wieder... mehr

Nachts am Berge tanzen Zwerge

In diesem geheimnisvoll verwunschen illustrierten Bilderbuch begegnen uns kleine emsige Wichtel – in Form von Versen und Liedern taucht man ein in die Welt der Zwerge. Das große Format eignet sich gut für Bilderbuchbetrachtungen im großen Kreis und jedes Jahr im Herbst holen wir es wieder... mehr
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