search
top

König Winter

Nachdem auf dem Jahreszeitentisch das Krippengärtchen wieder abgebaut ist und das neue Jahr begonnen hat, warten alle Kinder auf „König Winter“! Aus dem hohen Norden soll er wieder zu uns in den Kindergarten kommen und hoffentlich Schnee mitbringen! Jedes Jahr das gleiche Ritual: Zu Beginn des neuen Jahres schreiben und malen wir mit den Kindern einen Brief an König Winter. Der wohnt in seinem großen Eispalast irgendwo am Nordpol und soll uns auch in diesem Jahr wieder besuchen. Sobald der Brief abgeschickt wurde, bereiten wir den Jahreszeitentisch vor: Weiße und grau-blaue Samttücher bilden eine Schneelandschaft, dicke große Kiefernzapfen – bemalt mit weißer Fingerfarbe und Glitzer – sehen aus wie verschneite Zaubertannen. Ein paar Tage später steht dann im Kindergarten ein wunderliches Paket, silbrig glitzernd, mit Eiskristallen und Schneeflocken geschmückt und die Kinder, die schon im letzten Jahr bei uns waren, wissen sofort: König Winter ist wieder da! Vorsichtig wird ausgepackt: Unter feinem durchsichtigen Stoff kommt er mit seinem langen weißen Bart zum Vorscheinen und mit ihm der große helle Bergkristall, der so schwer ist, dass die Kinder etwas Mühe haben, ihn auf den Jahreszeitentisch zu stellen. Toll zum Winter und diesem Thema passt dieses Buch, welches ich immer wieder gerne... mehr

Jahreszeitentisch

Der Jahreszeitentisch bringt ein Stück Natur in unseren Gruppenraum und unser Zuhause – nicht nur für Kinder. Die Natur ist etwas sehr empfindliches, schützenswertes und kostbares. Der Jahreszeitentisch erinnert uns in besonderer Weise jeden Tag aufs Neue daran und verbindet uns mit der Natur. Ein Kind nimmt im Alltag meist ganz unbewusst Veränderungen im Jahreslauf wahr. Indem wir den Kindern ermöglichen, oft draußen zu sein, pflegen wir ihre Empfindsamkeit für die Welt, die sie unter freiem Himmel umgibt. Es gibt viele Dinge, auf die wir unsere Kinder aufmerksam machen können. Die Kinder können sensibel für die Geschehnisse der Natur gemacht werden, diese achten und lieben lernen. Niemand kann sich so sehr von Herzen an all den kleinen und großen Wundern in der Natur erfreuen wie Kinder. Das sollten wir ihnen erhalten. Durch einen Jahreszeitentisch bekommen Kinder die Möglichkeit, diese Eindrücke auch im Kindergarten (und wenn möglich, auch zu Hause) wahrzunehmen und zu bestaunen. Hier wird den Kindern die Natur und der Wandel der Jahreszeiten im Kleinen veranschaulicht, die Entwicklung der Pflanzen- und Tierwelt das Jahr hindurch kann auf ganz besondere Weise noch einmal aufgenommen werden. Ein Jahreszeitentisch bereichert und verfeinert unsere Wahrnehmung in Bezug auf die Natur und die Jahresfeste, und hilft viel bewusster mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und zu schauen, was es zu entdecken und auch zu achten gibt. Mit der Zeit werden für die Kinder die Geschehnisse der Natur, der Jahreszeitenrhythmus immer begreifbarer, bald wissen die Kinder ganz von alleine, wann die Narzissen zu erwarten sind, die Gänseblümchen, Sonnenblumen, die Früchte des Herbstes usw. und sie freuen sich auf das immer Wiederkehrende. Nicht nur die Geschehnisse der Natur sind bildhaft auf dem Jahreszeitentisch zu entdecken, auch die Jahresfeste finden hier ihren besonderen Platz. Das Erleben des Jahreslaufes mit seinen wiederkehrenden Ereignissen und Festen gibt den Kindern Sicherheit, holt sie dort ab, wo sie sind, nämlich in ihrer (noch) beseelten Welt und verbindet sie in besonderer Weise mit dem, was sie umgibt. Es ist ein Platz im Haus, das kann ein Tisch sein oder ein Platz auf einem Regal oder einer Kommode. Mit farblich passenden Tüchern lege ich einen Untergrund. Auf diesem finden sich – je nach Jahreszeit… – Im Frühling: Ein braunes Tuch mit Wurzeln, Wurzelkindern, später Blumen, Blumenkindern – Im Sommer: Ein grünes oder gelbes Tuch, Blumen, Schätze aus der Natur wie gefundene Muscheln, Schneckenhäuser und Steine – Im Spätsommer: Ein Kürbis, ein paar Äpfel und Sonnenblumen – Im Herbst: Ein orangefarbenes... mehr

Baum im Jahreslauf

Jedes Kind findet einen Partner, einer ist der Baum. Der Erwachsene erzählt in einer Geschichte, was ein Baum zu den verschiedenen Jahreszeiten alles erlebt. Die Kinder lassen dabei ihre Partner als Bäume die Geschichte aktiv miterleben. Z. B. rieselt Schnee auf den ruhig da stehenden Baum (Finger berühren sachte), der Wind weht durch die Äste (pusten), Vögel bauen in der Nackenmulde ein Nest, der Specht sucht in der Achselhöhle nach Käfern … Die übrigen Kinder ahmen den Erwachsenen nach. So gehen sie auch auf die Knie und reiben sich grunzend an den Beinen ihres Partners, wenn ein Wildschwein dargestellt werden soll, welches sich genüsslich am Baum scheuert! Am Ende des erzählten Jahres werden die Rollen... mehr

Regenbogengeschichte

Hier ein schönes Spiel für Wald und Garten: „Vor langer Zeit gab es einmal ein Gewitter. Der Regen prasselte, Blitze zuckten, doch nach einer Weile hatte es sich ausgeregnet. Der Regen tröpfelte noch, die Sonne strahlte und hoch oben am Himmel leuchtete eine Brücke aus allen Farben – ein großer Regenbogen. Doch was war das? Aus dem Himmel hörte man es wispern und rumoren. Die Farben stritten sich darum, wer die schönste ist, und ein Gezanke und Geplapper brach los. In diesem Streit brach plötzlich der Regenbogen auseinander. Alle Farben fielen als Splitter auf die Erde.“Entweder verteilt man nun farbige Karten an die Kinder oder sie müssen diese zuerst im Gelände suchen, um zum gestalterischen Teil der Aktion zu kommen.Im zweiten Teil geht es darum, dass die Kinder Gegenstände, Blätter und Blüten mit dieser Farbe finden sollen. Die gesammelten Naturmaterialien werden dann zusammengetragen – auf einer weißen Decke könnte damit auch ein neuer, großer Regenbogen ausgelegt werden.Daran anschließen könnte sich z.B. ein Gespräch über Regen, Sonne und das Wetter. Je nach Jahreszeit fallen die Farbenfunde sehr unterschiedlich aus, denn im Frühling findet man andere Pflanzenteile als im Sommer oder im Herbst, der uns dann schon viele farbige Blätter und Früchte... mehr

Die Wichtelkinder

Jeden Montag ziehe ich mit den Kindern in den angrenzenden Wald und oft hole ich dieses Buch aus dem Regal, da es uns alle auf wunderbare Weise auf den Waldausflug einstimmt. Die Geschichte versetzt die Kleinen in eine sagenumwobene Welt: Die Wichtelkinder durchleben mit ihren Eltern den Jahreslauf im Wald. Dabei spielen sie mit den Tieren, sammeln Vorräte, lernen in der Waldschule, überwintern und sehen einen neuen Frühling. Die Illustrationen wirken zwar etwas altmodisch, aber wunderschön und die klare Bildsprache erzeugt eine zauberische... mehr

Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder

Es war eine Mutter die hatte vier Kinder den Frühling, den Sommer den Herbst und den Winter Der Frühling bringt Blumen der Sommer den Klee der Herbst, der bringt Trauben der Winter den Schnee Melodie anhören in mp3 bei amazon... mehr
Seite 1 von 212
top