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Hüpfende Erbsen

Experiment zum Thema Wasser und Quellung Materialien: Weinglas, Blechdeckel von einer runden Keksdose, trockene Erbsen und einen Krug mit Wasser. Alle Kinder sitzen am Tisch. Jedes Kind bekommt eine Erbse, die es von allen Seiten betrachten soll. Ein Weinglas wird randvoll mit Erbsen gefüllt, dann ebenso randvoll mit Wasser begossen und auf einen Dosendeckel gestellt. Nun geben die Kinder ihren Tipp ab: Können Erbsen von alleine aus dem Glas hüpfen? Nach 2-3 Stunden ist es dann soweit: Die Erbsen haben sich so voll Wasser gesaugt, sind gequollen und größer geworden, dass sie nun nach uns nach wie von Zauberhand über den Rand des Glases kullern und klackernd auf den Blechdeckel fallen. Anschließend können die Erbsen ausgesät werden. Viele weitere Experimente verraten uns Hieronymus Frosch und die Gartendetektive in diesen tollen... mehr

Strandgut

Schon auf den ersten Seiten regt das Buch auf besondere Weise unsere Fantasie an durch Dinge, die wir am Meer finden: Muscheln, Seesterne, merkwürdige Münzen, einen verrosteten Schlüssel, eine Feder… So eingestimmt finden wir uns in einer wortlosen Strandgeschichte wieder und werden Zeugen eines ebenso außergewöhnlichen wie abenteuerlichen Fundes. Aber was der blonde Junge am Strand entdeckt, übersteigt die kühnsten Erwartungen. Zunächst allerdings gibt er sich als Forscher und beobachtet ein kleines Schalentier. Und dann plötzlich, ganz in die Betrachtung des Einsiedlerkrebses verloren, wird er von einer Welle überrollt. Noch verdutzt und voller Seetang im Sand sitzend, liegt sie vor ihm: eine Kamera. Er untersucht sie näher. Ein belichteter Film liegt noch im Gehäuse und der Junge bringt ihn zum Entwickeln. Nach einer Stunde hält er die Abzüge in der Hand, staunt, ist fassungslos und kann nicht glauben, was er da sieht… …na, neugierig geworden? Wiesners großformatigen Bildern, darunter beeindruckende Nahaufnahmen, wirken magisch, surreal und bezaubernd und genau so ist er auch, dieser ganz besondere Tag am Strand. Es macht Sehnsucht, dieses „Standgut“. Sehnsucht nach Geheimnissen und kleinen Wundern, die ganz dicht neben der Wirklichkeit möglich sein... mehr

Ameisen können zaubern!

Eine von vielen tollen Idee habe ich in dem Buch „Mit Findus durchs ganze Jahr“ von Sven Nordqvist gefunden: Schon gewusst, dass Ameisen „zaubern“ können? Als im frühen Sommer unser blauer Storchschnabel blühte, besuchte ich mit den Kindern und einem Körbchen von diesen Blüten einen Ameisenhaufen im Wald. Dort haben wir die Blüten vorsichtig auf den Haufen gelegt und nach kurzer Zeit verfärbten sie sich rot! Zehn staunende Augenpaare verfolgten diese „Zauberei“. Folgendes war geschehen: Die Ameisen halten die Blüten für einen Feind, der sofort mit Ameisensäure bespritzt wird. An den Stellen, wo die Säure sich mit dem blauen Blütenfarbstoff verbindet, verfärben sich die Blätter rot. Mit blauen Glockenblumen funktioniert es auch. Nebenbei wird mit diesem Erlebnis auch die Experimentierfreude gelockt und kann im Kindergarten mit anderen Säuren z.B. aus Essig oder Zitronen vertieft werden. Mit Zitronensaft kann man z.B. eine geheime Botschaft malen oder schreiben, die nach dem Trocknen erst durch Erwärmen an einer Kerzenflamme sichtbar wird.... mehr

Zaubersterne

Diese Sterne haben es in sich! Jeden Tag in der Zeit vor Weihnachten nehmen wir einen vom blauen „Himmel“ und legen ihn in eine flache Schale mit „Zauberwasser“ (Wasser mit Glitzersternchen, kleinen Edelsteinen o.ä). Es dauert nicht lange, bis sich der Stern wie von Zauberhand öffnet und der Name lesbar wird, der in den Stern geschrieben wurde. Das Sternenkind darf dann eine Nuss der goldenen Nusskette knacken. Es ist ein schöner Brauch im Advent, der viel Ruhe in den Morgenkreis bringt und z.B. einstimmt auf eine weitere Geschichte von Marias kleinem Esel. Man braucht gelbes Tonpapier, aus dem man so viele untertassengroße Sterne ausschneidet, wie Kinder in der Gruppe sind. Ich nehme fünfeckige. In die Sternenmitte wird jeweils ein Name geschrieben. Hierfür einen Stift verwenden, dessen Farbe nicht verlaufen kann. Beim Einklappen der Zacken nach innen verschwindet der Name. Die zugeklappten Sterne hängt man mit Hilfe von Stecknadeln an ein dunkelblaues Tuch (Pannesamt ist sehr schön), welches bei uns als Himmel an der Wand über dem Krippengarten... mehr

Köcherfliegenlarven – Schlafsack mit Beinen dran!

   „Ein Schlafsack aus Stöckchen, Halmen, Blattstückchen und Sandkörner mit Beinen dran?!?!?“ Diese Entdeckung machten wir im Frühling in unserem kleinen Gartenteich. Beim genaueren Hinsehen entdeckten wir, dass es sich um ein „Unterwasser-Insekt“ mit „Anbau“ handeln müsse. Wir forschten nach und hatten des Rätsels Lösung: Im Teich leben Köcherfliegenlarven! Diese kleinen räuberischen Larven sind wahre Baumeister! Aus überwiegend kleinen Pflanzenteilen, die sie im Teich finden, bauen sie sich eine  2 – 5 cm lange Röhre, die sie tarnt und aus deren Öffnung sie auf Beutefang gehen kann. Sie schleppt ihre Röhre immer mit sich herum. Man kann sie hervorragend im Marmeladenglas beobachten und sollte sie nach kurzer Zeit natürlich wieder zurück ins Wasser setzen. Die „6er-Bande“ (die Kindern, die im Sommer in die Schule kommen) hat dazu sehr treffende Bilder gestaltet:  ... mehr

Kleiner Regenbogen

In unseren Fenstern hängen geschliffene Kristalle, die bunte kleine „Regenbogenfünkel“ an die Wände zaubern, wenn die Sonne durch sie hindurch scheint. Dann passt dieser Spruch besonders gut: Wer kommt denn da geflogen? Ein kleiner Regenbogen. Der isst heute bei uns mit, einen guten Appetit. mehr
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